Fadenlifting

Seit Jahrzenten werden immer wieder Methoden entwickelt, um konservative Alternativen zum Facelifting anbieten zu können, dazu gehört die Verwendung von Fäden.

Diese Fäden, ursprünglich auch Goldener Faden, Russischer Faden, Bulgarischer Faden genannt, sollen durch Schlingenbildung oder durch Verankerungssysteme am Bindegewebe eine Suspension durch Traktion des Bindegewebes verursachen.

In der heutigen Zeit werden fast ausschließlich PDO-Fäden (Polydioxanon) verwendet. Dabei handelt es sich um gut verträgliche und vollkommen abbaubare Fäden. Polydioxanon wird seit Jahrzehnten für chirurgisches Nahtmaterial verwendet.

Es gibt Monofäden (ohne Widerhaken) und Zugfäden (mit Widerhaken). Beide Fadenarten leiten die Kollagenbildung ein, wobei die Monofäden nur dazu eingesetzt werden können und die Zugfäden in der Lage sind, Hautpartien anzuheben. 

Diese Methode ist nur für Patienten mit dezentem Hautüberschuss geeignet. Eine Straffung von wenigen Millimetern kann erreicht werden.

Frau mit heller Haut und blonden Haaren
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